Methoden

∞ Stress nachhaltig meistern können

EMDR im Coaching

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprozessing = Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung) Coaching bietet eine vielseitige Anwendung im Business & in anderen Lebensbereichen. Es unterstützt dabei, hinderliche Verhaltensmuster aufzudecken und zu transformieren. Von beruflichen Hindernissen über persönliche Beziehungen bis hin zu Leistungs-Sorgen und darüber hinaus kann EMDR dabei helfen, sogenannte Blockaden zu lösen. Durch gezielte EMDR-Techniken kann ich als Neuro Coach Klient*innen dabei unterstützen, Einschränkungen zu überwinden und ihre inneren Ressourcen zu aktivieren.

Vorteile

Schnelle Ergebnisse:
EMDR kann in vergleichsweise kurzer Zeit positive Veränderungen bewirken, da es darauf abzielt, emotionale Blockaden effektiv zu lösen.

Nachhaltigkeit
Die Veränderungen, die durch EMDR im Coaching erzielt werden, neigen dazu, langfristig zu sein, da sie auf der Neuverarbeitung von belastenden Erlebnissen basieren.

Ganzheitlicher Ansatz:
EMDR berücksichtigt nicht nur kognitive Aspekte, sondern integriert auch emotionale und körperliche Komponenten, was zu einer umfassenderen Veränderung führen kann.

Flexibilität:
Die Methode kann an verschiedene Bedürfnisse und Kontexte angepasst werden, wodurch sie sich für eine breite Palette von Coaching-Situationen eignet.

Ursachen - korrelierter Reaktions-Stress-Test (Forschung, Sinn & Vorteile)

Der wissenschaftlich fundierte ursachenkorrelierte Reaktions-Stress-Test  (umgangssprachlich auch O-Ringtest genannt) ist sozusagen ein diagnostisches Werkzeug, das bei mir auf Wunsch im Neuro Coaching verwendet wird, um die ursächlichen Stressoren bzw. Blockaden zielsicher zu finden. 

Er wurde von Dr. Yoshiaki Omura entwickelt und ist ein Muskeltest. Durch die Reaktion des Körpers auf bestimmte Aussagen oder Situationen können Stressfaktoren punktgenau identifiziert werden.

Bei dem Test schließt der Klient Daumen und Zeigefinger zu einem Ring zusammen und hält diesen mit maximaler Kraft zusammen, während der Neuro Coach versucht, diesen Ring zu öffnen. Über unmittelbare Muskelreaktionen kann nun abgelesen werden, ob ein innerer oder äußerer Reiz für das Nervensystem stressig ist: Unter Stress öffnet sich der Ring, während der Klient den Reiz "verkraften" kann, indem er den Ring zusammenhält.

Wir verwenden den Fingertest, weil die Hand in der belebten Biologie eine einzigartige und hochkomplexe Rolle spielt. Sie vereint Sensorik und Feinmotorik auf einzigartige Weise, weshalb die Hand in unserem Gehirn eine vergleichsweise große Steuerungsfläche benötigt.

EEG-Messungen haben gezeigt, dass das Gehirn auf jegliche Irritationen mit einer kurzen Spannungsänderung im Großhirn reagiert, die als "EK P300" oder als "N400" bekannt ist. Dieser Spannungsabfall beeinflusst blitzschnell auch die Handsteuerung, wodurch die Handmuskeln besonders prompt auf mentalen Stress reagieren.

Vorteile (weitere Vorteile weiter unten) des Tests sind seine einfache Anwendung, die schnelle Erfassung von Stressoren und die erhöhte Kooperation der Klient*innen durch die spürbare körperliche Rückmeldung.

Im Gegensatz zur Kinesiologie und zum Omura-Test konzentriert sich der Myostatiktest nicht auf klinische Befunde oder Daten wie Diagnosen oder Medikamentenverträglichkeiten. Der Fokus liegt vielmehr ausschließlich auf der Erforschung der mentalen und emotionalen Resonanzen im Kontext der alltäglichen Lebensbewältigung in Job oder Freizeit.

Studien

Im Neurocoaching-Prozess erfüllt der Myostatiktest im Wesentlichen drei Hauptfunktionen:

  1. Rückmeldungsinstrument für einen Vorher-Nachher-Vergleich.
  2. Themenidentifikator, der dabei hilft, die spezifischen Themen und genauen Stressauslöser des Coachees aufzudecken.
  3. Prozessstrukturierer, der bei der Gestaltung eines optimalen Coachingprozesses unterstützt.

Vorteile

  • Durch den Test spüren die Klient*innen unmittelbar am eigenen Körper, welche unterbewussten Stressfaktoren tatsächlich vorhanden sind.
  • Sie können am eigenen Leib erfahren, wenn der Stress nachlässt bzw. der Körper ruhiger mit dem Thema umgeht.
  • Die spürbare körperliche Rückmeldung erhöht die Bereitschaft zur Mitarbeit (Compliance) und fördert kooperatives Verhalten.
  • Die präzise Rückmeldung des Körpers ermöglicht ein gezieltes Arbeiten an den relevanten Themen, was den Erfolg des Coachings sowohl für die Klient*innen als auch für den Coach selbst erhöht.

Lösungsfokussierter Ansatz nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg

Der lösungsfokussierte Ansatz hat seinen Ursprung in der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie, die von Steve De Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt wurde. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf der Analyse des Problems, sondern vielmehr auf der Festlegung von Zielen und der Planung konkreter Schritte zur Lösung. Seit seiner Entstehung in den  70-ger Jahren wurde dieser Ansatz kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert.

Teile aus dem NLP 

  • S.M.A.R.T.E.-Formel zur Themen- & Zieldefinition
  • Ressourcen-Suche auf der Timeline zur Steigerung des Selbstbewusstseins zur Bewältigung von Herausforderungen
  • Tetralemma zur Entscheidungsfindung bei 2 Optionen
  • Walt-Disney-Methode bei Ziel-Konkretisierung aus 3 Blickwinkeln einen Reality & Quality Check durchführen
  • Neurologische Ebenen zur mehrdimensionalen Prüfung einer Entscheidungsoption

Sonstige

  • Sicherer Ort
  • Werte-Pyramide zur Konfliktlösung
  • Innere Kind-Arbeit
  • Intelligenz des Herzens nach Doc Childre 

"Auf englisch heißt bewätigen "to cope with".

Neurobiologisch wird dabei das stressbedingt ausgeschüttete Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend.

Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.“

- Matthias Horx, Trend- & Zukunftsforscher (Link zur Quelle)

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